Schon immer war einer der größten Wünsche
von Ärzten und Tierärzten in den Körper ihrer Patienten "hineinzusehen".
Mit der Erfindung der Röntgenstrahlen (RÖ)
ist dies in gewissem Umfang möglich geworden. Ein Minus war immer der schädliche
Einfluß der Röntgenstrahlen auf Mensch und Tier. Durch verschiedene
technische Tricks (z.B. hochverstärkende Folien - wir verwenden an unserer
Klinik nur mehr solche) konnte bei modernen Anlagen die Strahlenbelastung für
den Patienten drastisch gesenkt werden.
Eine Weiterentwicklung der altbekannten Röntgenstrahlen ist die Computertomographie
(CT). Sie ermöglicht spektakuläre dreidimensionale Aufnahmen,
doch ist hier die Strahlenbelastung relativ hoch.
Wahrscheinlich biologisch unbedenklicher ist die Ultraschalluntersuchung
(US), sie liefert bei der Untersuchung von inneren Organgen (wie
Leber, Nieren und Herz) bessere Ergebnisse als das RÖ. Auch an unserer
Klinik wird die Ultraschalluntersuchung immer unentbehrlicher.
Auch (angeblich) ohne biologische Nebenwirkungen ist die Magnetresonanztomographie
(MR).
Viele Tierärzte, auf jeden Fall aber Tierklinken, verfügen bereits
über die Möglichkeiten der "bildgebenden Diagnostik".
Untersuchungen mit dem CT (Computertomographen) oder MR (Magnetresonanztomographen)
werden von der
auf Überweisung durch den Tierarzt durchgeführt.
Da die Anschaffung derartiger Geräte mehrere
zigtausende € kostet ist sie daher für die meisten Praktiker unerschwinglich.
| Autor: Dr. Josef FERBER 1.Wiener Meerschweinchenambulanz der Tierklinik Simmering E-Mail: info@meerschweinchenfreunde.at |
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