Sägespäne, siehe Einstreu

Schlafhäuschen,

Die wilden Meerschweinchen leben in Unterhölzern, Steppengestrüpp, Höhlen und Felsspalten usw.. Als Fluchttiere sind sie sehr scheu im Wesen, benötigen also immer einen Unterschlupf, um sich sicher zu fühlen. Deshalb geben wir unseren Haus-MS ein Schlafhaus, das einer Höhle in weiterem Sinne entsprechen soll. Unser Haus-MS trägt den wissenschaftlichen Namen CAVIA PORCELLUS ..."Cavia" kommt von Cavum und bedeutet "Höhle, "Porcelllus" heißt Schwein. Noch Fragen?

Standort, Käfig,
Der Käfig sollte Zugluft (besonders Gegenzug ist gefährlich) geschützt an einem trockenen, lärmfreien und hellen Ort stehen, möglichst in Tischhöhe.

Stroh, siehe auch Einstreu
Stroh dürfte das günstigste Einstreumaterial für Meerschweinchen sein und ist speziell für die Außenhaltung als guter Wärmespender nicht weg zudenken. Die Vor- und Nachteile von Stroh kann man unter Einstreu nachlesen. Stroh ist auch ein geliebter Aufenthaltsort von Milben, d.h. man kann sich durch kontaminiertes Stroh auch mal einen Milbenbefall seiner Tiere einhandeln. Im Bedarfsfall sollte man dann besser die Kaufquelle wechseln. Weiterhin sind Augenverletzungen durch starre Strohhalme nicht all zu selten, weshalb die Verwendung geheckselten Strohs vorzuziehen ist. Stroh ist für die Innenhaltung kein unbedingt notwendiges Einstreumaterial, zumal selbst zu Ernährungszwecken hauptsächlich Heu als Ballaststoffspender dient.

Sonnenlicht,
Die Sonne gibt UV- Strahlen ab, die wichtig sind für die Bildung von Vit.D im Körper. Fensterscheiben können diese Strahlungen filtern, sodass bei Innenhaltung unter lichtarmen Verhältnissen Mangelerscheinungen möglich sind. Gegen Sonnenbäder ist nichts einzuwenden, solange die Tage noch nicht zu heiß sind und die Meerschweinchen schattige Rückzugsmöglichkeiten haben. Empfindlich gegen direktes Sonnenlicht sind allerdings alle rotäugigen Meerschweinchen, da ihnen die nötigen Pigmente im Auge fehlen, die es vor zu grellem Lichteinfall schützen.



 
Autorin:
Thea PAAR   MFD BD e.V.
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Aktualisiert: 2002-04-26