Abyssinier
Englische
Bezeichnung für Rosetten-Meerschweinchen
Agouti
Ist
die Bezeichnung für eine Fellfärbung in einer 2-FarbKombination.
Darunter fällt
auch die ursprüngliche Wildfarbe unserer Haus- MS- Vorfahren (Goldagouti), aus
der später durch Mutation alle anderen Farbschläge hervorgingen.
Die Agoutifärbung
besitzt am Haaransatz (Unterfarbe genannt) immer einen Farbton aus der "schwarzen
Farbreihe (z.B. schwarz, schokolade, beige, lilac)“ und in der Deckfarbe immer
einen Farbton aus der "roten Farbreihe ( z.B. rot, buff, creme und weiß)“.
Einige Fellspitzen zeigen abschließend wieder die selbe Farbe wie die Unterfarbe.
Jedes einzelne Haar ist also in 2 unterschiedlichen Farben abwechselnd geringelt,
was man "Haarbänderung" nennt, die in 3 verschiedenen Kategorien im
Fell vorhanden ist:
- einfarbig
dunkle Haare ohne Bänderung
- dunkler
Haaransatz + helle Spitze
- dunkler
Ansatz + helles Band + dunkle Spitze.
Durch dieses
Wechselspiel der unterschiedlich gebänderten Haarzonen wirkt die Deckfarbe an
ihren Haarspitzen melliert. Diese Fellspitzenfärbung nennt man das"Ticking
". Der Bauchfarbe fehlt das Ticking, da das Fell einheitlich nur aus Haaren
mit dunklem Ansatz + hellen Spitzen besteht.
Eine
Ausnahme bilden die "Solid -Agoutis", eine Rasse aus USA", die
auch am Bauch getickt sind.
Je nachdem
aus welcher 2 - Farbkombination sich das Agouti zusammensetzt, ergibt sich dadurch
immer eine andere Färbung, die verschiedene Bezeichnungen haben, z.B.: Goldagouti
, Silberagouti , Grauagouti ,Cinnamonagouti
usw.
Alpaka
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Dies
ist ein gelocktes Langhaar-MS mit 2 Hüftwirbeln und einem Gesichtspony. Diese aus England stammende Rasse wurde einst
aus Kreuzungen von Texel-und Peruaner-MS gezüchtet.
(Abb.:
Alpaka, rot-weiß)
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Amerikanisch
Crested, siehe auch unter Cresteds
Ist
eigentlich eine andere Bezeichnung für das Peruaner – MS .
Die Peruaner
oder Angoras zählen zu einer der ältesten Langhaarvarianten unter den Meerschweinchen
. Berichten nach stammten die ersten Tiere aus Frankreich .
Die Fellbeschaffenheit
des Angora- Meerschweinchens hat keinesfalls etwas mit der Wolligkeit der Angora-
Kaninchen gemein , daher ist die dem Volksmund entsprungene Bezeichnung "
Angora" etwas irreführend. Die Bezeichnung Angora wird aber gern beibehalten
, um sie von den Peruanern besser unterscheiden zu können.
Es
gibt zahlreiche Sympathisanten , die den urwüchsigen
Typ des Angoras , mit seinen vielen , unsymmetrischen Wirbeln am Körper , seinem
Vetter , dem Peruaner bevorzugen , sie besitzen bislang jedoch noch keinen Standard
und fallen somit unter die Kategorie der Liebhabertiere.
Der Peruaner
indessen wird nach einem Rassestandard gezogen der mit sämtlichen Ländern in
punkto Haarstruktur übereinstimmt. Gewünscht ist ein Langhaar- MS mit langem
Fell , 2 Hüftrosetten , langen Backenbärten und einem Gesichtspony, gebildet durch Körper- und Nackenhaare, die
ihre Haarwuchsrichtung von hinten nach vorn über den Kopf hin haben.
Nachkommen
mit überzähligen Wirbeln kommen natürlich auch in der Rassezucht nach Standard vor , für die Weiterzucht wird
dann entsprechend selektiert.
In Australien
gibt es einen Rassestandard , für gewirbelte Langhaartiere, die wie das Angora keine vorgeschriebene Anzahl an Wirbeln haben
braucht , man nennt ihn dort "Mini Yak".
Americans
Amerikanische Bezeichnung für Glatthaar-Meerschweinchen
Argente
Ein Farbschlag, der auf den ersten Blick sehr den Agoutis ähnelt,
dessen Genotyp m.E. aber noch nicht hinreichend geklärt ist. Welcher Faktor
auch immer dafür zuständig sein mag, er lässt das Ticking , wie bei den Agoutis,
in den Fellspitzen optisch verschwinden, so daß jedes Haar nur 2 sichtbare Farbzonen
erkennen läßt, d.h. der Haaransatz zeigt eine Farbe aus der schwarzen Farbreihe
(lilac, beige, slate blue oder andere), während die
Haarspitzen in einer Farbe aus der roten Farbreihe ( gold, safran oder
weiß oder andere) gefärbt sind.
Die Haarspitzenfärbung
des Argentes nennt man Tipping .
Die Farbbezeichnung des Argentes richtet sich nach den 2 Farben, die sich am Tier zeigen,
z.B. Lilac / Gold- Argente, Beige / Safran – Argente usw.
Je kräftiger
die Unterfarbe ( Haaransatz ) , um so besser ist das Tipping erkennbar und um
so besser die Qualität des Tieres.
In England
werden die Argentes auch einfach nur Rotaugenagoutis genannt, weil die
Argentes i.d.R. alle den Rotaugenfaktor bzw. Pink- Eye- Faktor pp besitzen. Da aber auch wenige rubinäugige
oder dunkeläugige Argentes existieren, ist die Bezeichnung Rotaugenagouti eigentlich
falsch, denn das die Argentezeichnung allein durch den Pink-Eye-Faktor verursacht
wird, dagegen spricht z.B., das neben einem Salmagouti auch ein Lilac- Gold-
Argente existiert, welche beide die gleichen Farben + den Pinkeyefaktor besitzen
und sich dennoch im Phänotyp voneinander unterscheiden.
Bei den
Kaninchen wird der Farbschlag Argente z.B. durch den si-Faktor (=Silverfaktor)
verursacht, wobei diese Tiere auch noch Non-Agoutis sind (aa).
Bleibt also
noch abzuwarten, bis wir über den Genotyp der Argentes bei den Meerschweinchen
genaueres wissen.
Autorin:
Thea PAAR MFD BD e.V.
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Aktualisiert: 2002-04-26 |